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Lutz Heilmann macht die Streisand

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Der Artikel Streisand-Effekt sollte zur Pflichtlektüre eines jeden D-Prominenten gehören. Für künftige Generationen wird sowas hoffentlich Bestandteil eines Schulfaches Medienkompetenz werden.

Hier kann man den jüngsten, eindrucksvollen Beleg für diesen Effekt sehen, mit freundlicher Unterstützung von Lutz Heilmann (MdB, Die Linke):

Zugriffe auf den Artikel Lutz Heilmann im November 2008 nach Tagen
Vor der einstweiligen Verfügung interessierten sich täglich weniger als 50 Menschen für den Artikel über Lutz Heilmann in der deutschsprachigen Wikipedia. Gestern wurden gut 240.000 Aufrufe gezählt. Quelle: http://stats.grok.se/de/200811/Lutz_Heilmann.

Für die früheren Fälle Tron und Atze Schröder gibt es leider keine Vergleichszahlen. Die Wikipedia hatte keine Statistiken, damals(tm).

Die Möglichkeit für Online-Spenden gab es bei der letzten Stilllegung der Domain wikipedia.de auch noch nicht. Ebenfalls sehr beeindruckend.

Autor: Arne Klempert

Domestizierter Nerd. Wikimedia Veteran. Digital Strategist.

3 Kommentare

  1. Konsequenterweise sollte man den WP-Artikel Streisand-Effekt um die Geschichte mit Lutz Heilmann erweitern. Hätte es nicht für möglich gehalten, dass die Zugriffszahlen auf diesen Artikel so hoch ausfallen. Auch recht interessant ist der Editwar, der in englischen Wikipedia seit kurzem tobt. http://www.wikirage.com/wiki/Lutz_Heilmann/

  2. Pingback: campino2k » Medienkompetenz in der Politik

  3. Sollte jemand Lust haben, eine kleine Spende für Wikipedia abzugeben, ohne dafür zu zahlen? Die Spendenaktion von Maastrek macht’s möglich. 10,- € zahlt Maastrek an Wikipedia für jeden Blogbeitrag mit Link auf die Aktion. www maastrek-werbeartikel .de [wegen spamverdacht entlinkt, akl]

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