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Der letzte macht das Licht aus

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„Das Mitmach-Web ist eine feine Sache, aber es hat auch seine Schattenseiten“, schreibt Spiegel Online heute in eigener Sache. Richtig: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Von dieser Binsenweisheit offenbar völlig überrascht, knipst SpOn heute hektisch das Licht bei der erst gestern gestarteten Kooperation mit last.fm wieder aus. Der „Jugendschutz-Filter“ des Musikdienstes sei „noch nicht dicht genug“.

Das führende user generated Fotoalbum ist offenbar schon etwas weiter mit seinem Filtr (sic!, scnr). Um ja kein Risiko einzugehen, werden alle Bildchen, die von Usern und Mitarbeitern nicht als hundertprozentig schattenfrei eingestuft wurden, ausgeblendet (zumindest für Benutzer aus Singapur, Hongkong, Korea oder Deutschland).

Weiter so! Und den Hauptschalter nicht vergessen, damit garantiert nichts mehr Schatten werfen kann.

Autor: Arne Klempert

Domestizierter Nerd. Wikimedia Veteran. Digital Strategist.

Ein Kommentar

  1. Angefeuert durch den großen Medienhype habe ich last.fm getestet und war relativ enttäuscht. Entweder ich passe nicht ins Schema F, aber es wurde eigentlich nie oder kaum die Musik meiner Wahl getroffen. Teilweise wurden bei eingegebenen Bandnamen, treffsicher, die schlechtesten Songs der Musiker gewählt. Tolle Funktion, eignet sich aber nicht für das gewählte Ziel. Das wird auch durch Spiegel nicht besser. Licht und Schatten…

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