Ach, wie gut, dass niemand weiß…
Posted on | Mai 11, 2007 | 122 Comments
Üblicherweise bin ich bei Fragen nach juristischen Auseinandersetzungen, in die ich direkt oder indirekt verwickelt sein könnte, ja eher zugeknöpft. Erst kürzlich habe ich mich auf eine öffentlich gestellte Frage zur Causa “Atze Schröder” sehr gewunden, um nicht zu viel oder zu wenig zu sagen. Aber irgendwann ist dann auch bei mir mal gut mit der höflichen Zurückhaltung. Und jetzt gerade reicht es mir. Aber von vorne…
Hintergrund
Es gehört leider zu meinen Aufgaben als Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland e.V., dass ich mich regelmäßig mit Klagedrohungen, förmlichen Abmahnungen und gelegentlich auch mit einstweiligen Verfügungen gegen den Verein herumschlagen muss (Kinder, bitte nicht nachmachen!). Früher hat sowas meinen Puls noch beschleunigt. Nachdem der Verein aber bisher nicht in einem einzigen Fall eine Unterlassungserklärung abgeben oder eine Kostennote begleichen musste und auch sämtliche gerichtlichen Auseinandersetzungen in allen Instanzen zu seinen Gunsten entschieden wurden, reagiere ich auf sowas mittlerweile sehr gelassen.
Abmahnung
Die aufgrund dieser Erfahrungen gewonnene Zuversicht wich auch nicht als im Dezember 2006 zu meiner Überraschung nicht der Verein, sondern ich persönlich abgemahnt wurde. Ursache war ein Fehler des Providers Domainfactory: Wenn dort juristische Personen eine Domain bestellen, wird üblicherweise nicht die Organisation, sondern die als Ansprechpartner eingetragene natürliche Person bei der Denic als Domaininhaber eingetragen (Achtung: es kommt auf die Reihenfolge von Person und Organisation an). Sehr ärgerlich.
Ein Rechtsanwalt Dr. Schertz (offenbar kein ganz unbekannter Promi-Anwalt) forderte mich im Namen von Atze Schröder auf, für die Entfernung seines wirklichen Namens aus der Wikipedia zu sorgen bzw. es “zu unterlassen, Internetnutzer über die Domain www.wikipedia.de auf die deutschsprachige Hauptseite der Website Wikipedia zu leiten, soweit auf dieser Artikel über die von dem Komiker Xxxxxxxx Xxxxxx geschaffene Kunstfigur ‘Atze Schröder’ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und dabei auf den bürgerlichen Namen Xxxxxxxx Xxxxxx hingewiesen wird”.
Immerhin unterschied sich die Abmahnung wohltuend von den anwaltlichen Schreiben, die der Verein sonst überlicherweise erhält. Insgesamt hat Herr Dr. Schertz da ganz ordentliche Arbeit geleistet, was sich a) im späteren Verlauf deutlich verändern sollte und b) natürlich nichts daran ändert, dass weder ich noch der Verein durch die bloße Weiterleitung auf die Hauptseite für sämtliche Inhalte in den unendlichen Weiten der Wikipedia passivlegitimiert sind. Und auch die Frage der Zulässigkeit der Namensnennung ist wohl nicht ganz so klar, wie Atze Schröder bzw. sein Anwalt mir gerne weiß machen wollten. Wie in solchen Fällen üblich, haben meine Lieblingsanwälte Thorsten Feldmann und Julian Höppner von der Berliner Kanzlei JBB Rechtsanwälte eine ausführliche Antwort an den Atze verfasst – mit dem klaren Schluss: “Nach alledem können wir unserem Mandanten nicht empfehlen, die von Ihnen geforderte Unterlassungserklärung abzugeben.”
Klage
Ich hatte den Vorgang schon eine Weile zu den Akten gelegt, als ich im März 2007 erfuhr, dass Atze Schröder in dieser Sache Klage vor dem LG Hamburg gegen mich eingereicht hatte. Kurz danach machte dann auch noch ein Urteil des LG Berlin die Runde (und machte unter anderem hier und dort Station). Das Gericht hatte einstweilig verfügt, dass ein Zeitungsverlag den realen Namen von Atze Schröder nicht mehr nennen darf. In Fachkreisen wurde dies mit einigem Erstaunen zur Kenntnis genommen, und rechtskräftig ist das Ganze glücklicherweise auch nicht.
Die Klage gegen mich ließ diverse Fragen aufkommen: Glaubt er wirklich, dass er auf juristischem Wege seinen Namen aus dem Netz bekommt? Hatten wir sowas nicht schon einmal? Und hatte das damals nicht den gegenteiligen Effekt? Warum klagt er in Hamburg? Warum nicht in Berlin, wo doch schon eine einstweilige Verfügung gegen den Verlag bekommen hatte? Und warum ist der Streitwert so niedrig? War er sich seiner Sache etwa unsicher? Oder wollte er den Prozess am Ende gar nicht ausfechten? Wollte er vielleicht nur für andere Verfahren dokumentieren, dass er auch gegen andere vorgeht? Etwas komisch kam die Sache meinen Anwälten und mir jedenfalls von vornherein vor. Aber wehren muss man sich ja trotzdem, wenn man zu Unrecht belangt werden soll. Also erstmal business as usual: Mit 33 Seiten allerfeinster Juristenprosa unter dem Kopfkissen wartete ich gelassen auf den Verhandlungstermin Anfang Mai…
Denkste! Keine Verhandlung. Klage zurückgezogen. Ende. Aus. – Ich war schwer angefressen. Wenige Tage vor dem großen Showdown kneifen, das gehört sich einfach nicht. Während ich noch darüber nachdachte, ob und wie ich auf diesen unfeinen Rückzieher reagieren sollte, kam es aber noch dicker.
Mit seiner Klagerücknahme beantragt Atze Schröder nämlich, das Gericht möge mir die Kosten des Rechtsstreits auferlegen. Keine Begründung für die Rücknahme, keine Erklärung warum ich die Kosten tragen soll, nur längliche und auf mich etwas wirr wirkende Ausführungen, dass er ja eigentlich doch im Recht sei. Ja nee, is klar.
Ey Atze, geht’s noch?!?
Nochmal ganz langsam zum Mitmeißeln:
- Du lässt mir über Deinen Anwalt eine Abmahnung schicken, weil in der Wikipedia Dein Name genannt wurde (womit ich aber auch nicht das Geringste zu tun habe).
- Ich beauftrage die besten Anwälte, die ich kenne, damit sie Dir und Deinem Anwalt ausführlich erklären, warum Dein Name genannt werden darf, dass Ihr bei mir aber sowieso an der falschen Adresse seid.
- Ihr schlagt die Warnung offenbar in den Wind und verklagt mich. Okay, soll ja mal vorkommen, dass man etwas nicht auf Anhieb versteht.
- Also neuer Anlauf: Meine Anwälte geben sich noch mehr Mühe und erklären Dir und Deinen Anwälten in epischer Breite, warum Dein Name genannt werden darf und warum Ihr unabhängig davon bei mir an der falschen Adresse seid.
- Dann merkt Ihr offenbar, dass Ihr im Unrecht oder zumindest an der falschen Adresse seid (wurde ja auch langsam Zeit) und zieht die Klage zurück.
Und jetzt erklär’ mir mal, wie Du auf das schmale Brett kommst, dass ich für diese vollkommen überflüssige Zeitverschwendung auch noch blechen soll. Dass Du Deine Anwälte nicht bezahlen willst, kann ich ja noch irgendwie nachvollziehen. Aber wende Dich doch bitte nicht schon wieder an die falsche Adresse!
Abgesehen davon geht mir dieser Tanz um Deinen tatsächlichen Namen mittlerweile mächtig auf die Nerven. Der Name war schon lange kein Geheimnis mehr und wird es auch nicht wieder werden.
So, und jetzt zerreiße Dich bitte vor Wut!
http://de.wikipedia.org/wiki/Rumpelstilzchen
Nachtrag (15. Mai 2007): Wie vielleicht einige von Euch bemerkt haben, entferne ich Kommentare und Trackbacks, die den richtigen Namen enthalten. Auch wenn die Klage gegen mich zurückgezogen wurde, ist immernoch eine einstweilige Verfügung gegen einen Zeitungsverlag in der Welt, die die Nennung des Namens untersagt. Zumindest bis in dieser Sache rechtskräftig entschieden ist, werde ich mich auch weiterhin nicht an der Verbreitung des Namens beteiligen (so sehr ich auch bezweifle, dass die erstinstanzliche Verbots-Entscheidung Bestand haben wird). Wenn Ihr das anders handhaben wollt, will ich Euch davon nicht abhalten. Aber dann macht das bitte bei Euch und nicht hier oder bei unbeteiligten Dritten. Danke!
Comments
122 Responses to “Ach, wie gut, dass niemand weiß…”
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Mai 11th, 2007 @ 12:22
Quo vadis Wikipedia… und vor allem… quo vadis Rechtssystem… hoffe nur, daß der Anwalt “Schertz” irgendwann begreift, was er da eigentlich so tut *gg*
Mai 11th, 2007 @ 12:32
Seinen eigenen Namen nicht kennen zu wollen ist ja jedem freigestellt. Den Namen anderer nicht zu kennen, kann zu Problemen führen. Ein Berliner Komiker will vom Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland, daß dieser aufhört, Dinge zu tun, die dieser gar nicht getan hat: Seinen Namen zu nennen. [...]
Mai 11th, 2007 @ 13:05
Tja, damit wird der Atze genau das Gegenteil von dem erreichen, was er wollte… Das hätte ihm sein Anwalt eigentlich sagen müssen, wenn er ordentlich recherchiert hätte. Ist ja schließlich nicht der erste Fall.
Mai 11th, 2007 @ 13:35
Atze Schröder vs. Klempertpedia
Wen muss man nochmal verklagen, wenn man seinen Namen aus der Wikipedia gelöscht haben möchte? Müsste ich gerade mal kurz überlegen.
Der Komiker, der die Kunstfigur “Atze Schröder” darstellt, hat sich jedenfalls für Arne Klempert entschieden…
Mai 11th, 2007 @ 13:44
Bitte beim deutschen Patent- und Markenamt im Feld “Zeichen-/Markentext” den gewünschten Namen eintragen.
Mai 11th, 2007 @ 13:47
womit auch ich jetzt den namen von atze, dem grössten porschefan kenne, früher kannte ich nicht mal atze. vermutlich ist das ganze eine pr-aktion nach dem motto, besser schlechte pr als keine pr.
gruss andreas
Mai 11th, 2007 @ 14:00
hehe, also ich kannte den richtigen Namen nicht… bis vor 5min… ^^
Mai 11th, 2007 @ 14:09
[...] m gelassenen Arne (Arne Klempert ist der Geschäftsführer des Wikimedia Deutschland e.V.) ist soeben die Hutschnur geplatzt. Der Schauspieler, der die Kunstfigur Atz [...]
Mai 11th, 2007 @ 14:37
Denken scheint leider nicht jedem gegeben. Anwälte machen da wohl nicht unbedingt ne Ausnahme.
Atzes realer Name (steht auf der IMDb) ist jetzt ja nicht gerade eine Schönheit, aber deshalb so’n Ärger? Ich weiß ja nicht…
Auf dass die Sache für dich bald ausgestanden ist.
Stef
Mai 11th, 2007 @ 15:18
Schon traurig, wenn ein Komedian solch einen “Quatsch” macht.
Immerhin reicht das für einen “Zaubertrick” bei google:
Trage den bügerlichen Namen von “Atze” ein (wo man den findet, steht u.a. bei wikipedia) und der erste google-Treffer selbst ist die Seite von Atze auf wikipedia.de (ohne, dass auf der Seite der Name erscheint!).
Mai 11th, 2007 @ 15:19
Schreib ihm doch nen schönen Gruß er soll als nächstes mal RTL verklagen…
http://www.rtl.de/tv/comedy_887419.php
Mai 11th, 2007 @ 15:20
Thorsten, auf wikipedia.de gibt es keine Seiten. Du meinst sicher de.wikipedia.org. Das ist ein sehr großer Unterschied, zumindest für mich ;)
Mai 11th, 2007 @ 15:38
“Schon traurig, wenn ein Komedian solch einen “Quatsch” macht.” Wer denn sonst, wenn nicht ein “Comedian”? Normale Leute kommen nicht auf solchen Blödsinn!
Mai 11th, 2007 @ 15:38
schon faszinierend, wie wichtig sich so mancher b-prominente nimmt…
Mai 11th, 2007 @ 15:49
[...] aus der Wikipedia zu entfernen. Wie erfolgreich das war, erfährt der geneigte Leser hier: Ach wie gut, dass niemand weiß … Liebe Leute, wann begreift ihr’ [...]
Mai 11th, 2007 @ 16:41
hm. wenn er konsequent ist, wird er dann auch irgendwann google verklagen wollen.
Mai 11th, 2007 @ 17:44
[...] en Termin hatte er auch schon. Scheinbar hat Atze im letzten Moment kalte Füße bekommen. [...]
Mai 11th, 2007 @ 17:55
Ich kann verstehen, warum er den “albernen” (richtigen) Namen nicht veröffentlicht werden haben möchte ;)
Mai 11th, 2007 @ 18:03
Führt man nicht einen Rechtsstreit mit der “echten” Person – sprich nicht der Kunstfigur. Eine Kunstfigur hat doch keine Rechte. Ergo kannst du doch auch den Namen nennen, wenn du dich auf den Rechtsstreit beziehst?
Mai 11th, 2007 @ 18:05
[...] . Doch der Schuss ging mehr als nach hinten los. Schuster, bleib bei deinen Rappen! Warum? Darum. Viel Spass beim Lesen, und eine Tuete Chrunchips nich [...]
Mai 11th, 2007 @ 18:37
Hubertus bläst zur Jagd… wenns nicht so traurig wäre, könnte man glatt drüber schmunzeln
Mai 11th, 2007 @ 19:05
“Atze Schröder Goldene Zeiten”, “Atze Schröder Meisterwerke”? Ha-ha.
Mai 11th, 2007 @ 19:06
Patrick: RTL nennt ja gar nicht seinen richtigen Namen.
Mai 11th, 2007 @ 19:17
[...] er Atze möge sich, wie einst das Rumpelstilzchen, vor Wut zerreißen, findet man hier im Weblog des Wikimedia-Geschäftsführers. Danke an Barbara Ku [...]
Mai 11th, 2007 @ 19:23
Gelegentlich hatte ich Zweifel, aber Herr A. ist doch ein richtiger Komiker. Und er macht deutlich: Wenn zwei klagen, gewinnen die Anwälte.
Mai 11th, 2007 @ 19:34
Komiker die keinen Spass verstehen sind mir ja gerade recht. Aber der Typ ist ja auch so unlustig wie sein echter Name.
Mai 11th, 2007 @ 20:32
Wer hat noch damals gesagt “Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte”? Ich fand Atze “ich klopf mir auf did Schenkel” Schröder noch nie witzig. Ich habe mich noch nie dafür interessiert, wie er im wirklichen Leben heißt, ob er überhaupt eines hat, ob er eine Perücke trägt, oder die m. E. nach hochnotpeinliche Frisur echt ist oder ob in China ein Sack Reis umfällt.
Das man sich so m. E. nach kleingeistig aufführen kann. Das aber auch noch Schertz diesen “Unsinn” mitmacht hätte ich nicht erwartet. Ich dachte immer, dass der was kann. Passt blos auf, am Ende war es noch ein “Büroversehen” oder eine überforderte Junganwältin hat da ohne Kenntnis des Chefredakteurs…ach nein, das sind ja die anderen “Spezialisten”.
Mai 11th, 2007 @ 20:46
Also, wenn der Mann sich schon mit aller Macht gegen die reale Nammensnennung wehrt, ist doch klar, dass die Geschichte im Internet erst recht breit getreten wird. Das müsster er als Medienprofi eigentlich wissen.
Gruß aus Hannover
Sven
Mai 11th, 2007 @ 20:51
Schön, das man die Eintragung der Wortmarke abfragen kann ;-)
Mai 11th, 2007 @ 21:12
[...] usgelöscht wurde. Dennoch versuchte der Lockenkopf, mal richtig auf den Putz zu hauen und verklagte unsinnigerweise den Geschäftsführer der Wikimedi [...]
Mai 11th, 2007 @ 21:44
[...] er lies von seine Anwälte den Geschäftsführer von Wikimedia “Arne Klempert” erst abmahnen (persönlich, [...]
Mai 11th, 2007 @ 21:44
Ich habe noch nie verstanden, wie der überhaupt ins TV kam, da gibts doch wirklich witzigere. Peinliche Figur.
Mai 11th, 2007 @ 23:07
Zu diesem Beitrag kann man wahrlich nur gratulieren. Bravo!
Der Tipp mit der Recherche nach der Wortmarke ist nicht schlecht. Einfacher geht es aber direkt über Rumpelstilzchens Webseite. Ein flinker Blick ins Gästebuch lohnt sich. ;)
Grüße aus Mönchengladbach
Frank
Mai 11th, 2007 @ 23:29
Abmahnung aus der skurilen Humoreske
via dem kam ich auf das und dem hier.
Ach ja, wir Blogger sind Terroristen und überhaupt nicht kalkulierbar.
Wenn ich mir vorstelle, HUBERTA zu heißen….
Also.. echt, ich weiß ja nicht! Da mache ich mich die ganze Zeit über meine Mitmens…
Mai 11th, 2007 @ 23:52
[...] vor der Welt geheim zu halten versucht, ist mittlerweile zu einem eigenen Unterhaltungsprogramm mutiert. Und während das bekannte Spiel “Wikipe [...]
Mai 12th, 2007 @ 01:12
[...] dann frage ich mich doch ernsthaft, wie verstrahlt “Atze” sein muß, daß er Wikimedia Deutschland eine Abmahnung schickt und deren Geschäftsführer verklag [...]
Mai 12th, 2007 @ 01:50
Atze Schröders echter Name ist … Prozess Atze
Nun ja der liebe Atze Schröder scheint wohl etwas gegen seinen echten Namen zu haben wie ich hier lesen muss:
http://recentchanges.de/blog/2007/05/ach-wie-gut-dass-niemand-weiss/
Nun Atze, ich glaube das war wohl mal ein echter Griff ins Marketing…
Mai 12th, 2007 @ 02:20
[...] lles Atze” da gesagt. Was ist passiert? Atze Schröder verklagt Verlage und die W [...]
Mai 12th, 2007 @ 03:49
Bezugnehmend zum letzten Eintrag:
Bitte folgendem Link
https://dpinfo.dpma.de/protect/mar.html
folgen und in die Suche “Atze Schröder” eintragen…
Mai 12th, 2007 @ 04:34
Was ich nicht verstehe:
Wenn er die Klage zurückgezogen hat – warum hast du dann den Realnamen aus dem Blogg entfernt?
Für mich (der ich mich mit der Sache nicht eingehender beschäftigt habe) sieht das so aus:
1. Kläger mahnt ab.
2. Beklagter unterschreibt Abmahnung nicht entfernt aber Realnamen.
3. Kläger reicht das und zieht Klage zurück
Welche Information fehlt mir?
Mai 12th, 2007 @ 10:48
Was mich interessieren würde, ist ob der Anwalt irgendeine Begründung gab, warum man nicht aus dem öffentlichen DPMA-Eintrag zitieren dürfe im Zusammenhang mit dem “Atze Schröder” Eintrag.
Mai 12th, 2007 @ 11:12
[...] h, einer von diesen “lustigen” Leutchen aus den Privaten…. Legt sich mit Wikipedia an. Auch mit Blogger. Ist jetzt schon bei Heise gelandet. Share [...]
Mai 12th, 2007 @ 11:32
Ja, und in fünf Jahren ist ihm dann der Atze peinlich und er verklagt jeden, der ihn nicht H…… #….. nennt oder am besten TAFKAAS. Für mich bleibt er jedenfalls TANNARA (The Artist Now Known As Riesenarschloch).
Mai 12th, 2007 @ 11:35
“Atze” liebt vermutlich schon seit seiner Jugend die großen und lauten Töne – als Mitgründer einer Firma ( http://www.face-gmbh.com/titel_details.php?ID=1 ) war er mit 24 Jahren verantworlich für die Tontechnik.
Kein Wunder, dass weder sein Management, noch er selbst bis heute gelernt haben, wie man leise und taktvoll zum Ziel gelangt.
Atze will nicht öffentlich als H.A. aus Emsdetten gefunden werden?
Na, dann muss er wohl demnächst auch noch das DPMA verklagen, weil es ohne seine Zustimmung ihn (das arme schutzbedürftige Opfer des investigativen Journalismus) als Inhaber der Marke offen mit bürgerlichem Namen nennt.
Mai 12th, 2007 @ 11:40
[...] und zu einem Eintrag in der in der Internet Movie Database. Weitere Einzelheiten sind hier auf den Seiten von Arne Klempert , dem Geschäftsführer [...]
Mai 12th, 2007 @ 11:56
Seltsames Namensrecht.
Ein Mensch hat per Gerichtsurteil Anspruch darauf, nur
noch bei seiner Wortmarke genannt zu werden.
Ist Herr Schäuble nicht der einzige, der sich gehörig
vergaloppiert?
Was bei Frederick von Anhalt und Günther Freiherr von
Grafenreuth mein volles Verständnis findet, ließe / läßt mich
bei Leon dem Profi, James Bond, Herrn Daimler-Crysler oder
eben dem vormaligen Kläger nur den Kopf schütteln.
Und was mach’ ich mit Gerda, die immer noch in der
Sofaritze klemmt und hechelt: “Er hat Jehova gesagt,
er hat Jehova gesagt” ?
Mai 12th, 2007 @ 12:00
[...] t.title)” title=”add this page to Mister Wong”> mag seinen Namen nicht. Share This No Comments [...]
Mai 12th, 2007 @ 12:03
Hmm. Mit dieser Aktion hat Atze sich selbst ins Bein geschossen. Nicht nur, daß jetzt wirklich jeder seinen Realnamen weiß, nein – die Leute haben bei Heise und in anderen Foren natürlich dann auch noch die Vorgehensweise zum Suchen der Telefonnummer und Adresse gepostet.
Dies ist ein klassisches (und trauriges) Kapitel in der Geschichte der Eigentore.
PS: Ich heiß gar nicht Marc Shake
Mai 12th, 2007 @ 12:47
köstlich! und wie atze auch immer so schön sagt: ja ne, is klar :D
Mai 12th, 2007 @ 13:00
Inzwischen hat Herr Schröder die Einträge der letzen Tage in in seinem Gästebuch gelöscht. Neue Einträge kann man im Augenblick nicht erstellen. Er rumpelstilzt immer heftiger.
Mai 12th, 2007 @ 13:35
ich kann verstehen, dass ein promi gerne seine ruhe hat. wer aber die vorteile des promidaseins genießen will, der muss wohl auch mit den nachteilen leben.
ach ja, ohne den aufstand von dem künstler, der nur noch atze schröder genannt werden will, hätte ich mich für seinen echten nahme nie interessiert bzw. diesen nie erfahren.
jetzt werde ich ihn nicht mehr vergessen.
Mai 12th, 2007 @ 14:28
Zu A.S. fällt mir eigentlich nur das hier ein:
Es gibt Menschen, die hat der Liebe Gott halt erst kurz vor Feierabend gemacht!
Mai 12th, 2007 @ 14:40
[...] elt nur ein Weltherrscher Ach das Leben als wahrer Weltherrscher ist schon schwer! Mittlerweile glaubt ja Jeder, er knne auch die Weltherrschaft erlangen! Abe [...]
Mai 12th, 2007 @ 17:37
Normal ist das doch nicht. Aber so richtig verstehen kann man das doch nicht:
http://www.rtl.de/tv/comedy_887419.php
Mai 12th, 2007 @ 18:28
[...] in wenig verstehen Atze, ganz sicher. Nicht verstehen kann ich allerdings, dass Du deshalb ander [...]
Mai 12th, 2007 @ 18:48
… nun bin ich aber erst richtig neugierig geworden, wie Atze denn nun wirklich heißt.
Braucht er denn PR?
Eine traurige Gestalt, wenn er sie auf diesem Wege sucht; noch trauriger, wenn er diesen Tanz ernst meint!
Mai 13th, 2007 @ 06:54
[...] 21; gelesen habe. Siehe http://www.ra-blog.de/1602-Atze-Schroeder-ohne-Peruecke oder auch http://recentchanges.de/blog/2007/05/ach-wie-gut-dass-niemand-we [...]
Mai 13th, 2007 @ 14:49
@Gast90: “…daß der Anwalt “Schertz” irgendwann begreift, was er da eigentlich so tut *gg*…”
Kohle machen tut der damit. Und das begreift der auch, davon kannste mal ausgehen ;-) Und wenn der Mandant so “seine Wünsche” hat, um so besser. *g*
Mai 13th, 2007 @ 15:08
Servus, geht es um eine Markenrechtsverletzung? Die “Kunstfigur A.S.” ist doch nicht rechtsfähig oder führt der H* A* diesen als Künstlernamen?
Ahoi D.
Mai 13th, 2007 @ 15:40
[...] olut nutzlose Debatte darüber das irgendein überflüssiger Zeitgenosse dagegen klagt das sein richtiger Name im Internet genannt wird. Alleine die Idee muß man sich [...]
Mai 13th, 2007 @ 15:43
Atze Schröder
Atze Schröder hat wie so viele vor Ihm lange Weile. Lange weile zu haben ist nicht schlimm, was aber schlimm ist, ist aus langer Weile anzufangen Leuzte zu verklagen.
Atze Schröder möchte nicht, das sein wahrer Name bekannt wird. Ich perönlich dach…
Mai 14th, 2007 @ 09:31
[...] auf wikipedia der bürgerliche Name von Atze genannt wurde. Eine spannende Zusammenfassung kann man hier lesen, der bürgerliche Name wurde mittlerweile entfernt, ein Glück!Mal was ganz anderes. Beim deutschen [...]
Mai 14th, 2007 @ 10:09
Ärger für Atze Schröder…
Der deutsche Komödiant Atze Schröder hat ein Problem: Er möchte nicht, dass sein bürgerlicher Name in der Öffentlichkeit genannt wird. Wer es trotzdem tut, muss mit dem langen Arm eines prominenten Anwalts rechnen, wie z.B. auch Arne Klempert, …
Mai 14th, 2007 @ 10:26
[...] in der Wikipedia nicht mit seinem bürgerlichen Namen genannt werden möchte und seinen Anwalt loshetzt? Und zum Schluss die Klage zurückzieht, der Beklagte aber die Kosten begleichen soll? Atze [...]
Mai 14th, 2007 @ 12:25
[...] Das hat Arne Klempert, Geschäftsführer der wikimedia e.V., erfahren dürfen. So richtig lustig ist das aber nicht, Atze. Gut, Dein echter Name ist nicht der Brüller, aber what the fuck soll das ganze Theater? [...]
Mai 14th, 2007 @ 12:30
Branding…
Ich frage mich, wie wohl die Kunstfigur “Atze Schröder” auf eine solche Entwicklung reagiert hätte ;-)…
Mai 14th, 2007 @ 15:00
Ich verfolge die Sache mit den Abmahnungen von Atze Schröder auch schon eine Weile, da ich leider selber von den Promianwälten von H.A. abgemahnt wurde. Aus Angst verklagt zu werden habe ich (evtl. dummerweise) mehrere hundert EUR an den Anwalt des H.A. gezahlt.
Ich hoffe das Management von Atze Schröder wird es eines Tages bereuen diesen Weg gegangen zu sein. Ich bin guter Dinge, dass die Geschichte noch richtig publik wird.
Im TV schalte ich schon lange weg, wenn ich diesen Pseudeproll sehe.
Mai 14th, 2007 @ 16:50
@Abgemahnter: Melde Dich doch mal bei mir (Kontaktdaten im Impressum). Vertraulichkeit wird natürlich garantiert. Grüße, Arne
Mai 14th, 2007 @ 17:07
Selbst schuld…
Wenn man als bekannter Comedian verhindern will, dass sein Realname in der Öffentlichkeit bekannt wird, sollte man vielleicht nicht so einen Wind darum machen.
Warum? Ganz einfach: Bis Freitag war es mir zum Beispiel herzlich egal, wie diese Person i…
Mai 14th, 2007 @ 17:21
Eigentor, das…
Der Mensch hinter der Kunstfigur "
…
Mai 14th, 2007 @ 18:39
[...] Klempert, Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland e.V., hat aufgeschrieben, wie der Rechtsstreit mit dem weltberühmten, deutschen Comedy Star Atze Schröder verlief. [...]
Mai 14th, 2007 @ 18:40
Tut mir leid für Dich, Arne…ich hätte dir den Streit gegönnt.
Mai 14th, 2007 @ 19:14
Merkt ihr eigentlich nicht, daß er genau das Gegenteil von dem erreichen will, das er zu erreichen vorgibt?
Nämlich sein Pseudonym und damit sich selbst als “Künstler” mal wieder ins Gespräch zu bringen…
ansonsten sind seine “künstlerischen Leistungen” doch mittlerweile alles andere als bemerkenswert! Gähn!
Wahrscheinlich ist diese Farce seine überhaupt komischste Nummer, und am komischsten ist dabei, keiner merkts…
Mai 14th, 2007 @ 23:29
Sein echter Name, den ich jetzt auch kenne, ist wenigstens originell. Was er sonst so macht ja nicht wirklich. So ein ‘Komiker’
Mai 15th, 2007 @ 14:23
Das ganze ist doch nur ein Marketinggag!
Was macht jemand, der sich Komiker nennt, aber bei dem finanzielle Flaute herrscht?
RISCHTISCH!
Er versucht Aufmerksamkeit zu bekommen.
Wie geht das?
Man tut so, als ob man keine Aufmerksamkeit haben wollte, und das so auffälig wie möglich.
Mai 15th, 2007 @ 16:53
Comedian frühstückt Clown…
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Der hinreichend bekannte C-Klasse Comedian, auch Atze Schröder genannt, versucht auf Biegen und Brechen seinen richtigen Namen geheim zu halten. Nicht nur, dass die Klage gegenüber einer Zeitung …
Mai 15th, 2007 @ 21:43
Na wenn der gute Huuubs beinahe hätte ich was gesagt, lieber Thomas Schröder heißen will, dann soll er doch seinen Namen ändern. Das geht nämlich heutzutage in Deutschland. Bei dem Vornamen erlauben sie das bestimmt ^^
Diese Kampagne bekommt ihm auch sicher nicht gut. Wer das mitbekommt hält ihn danach nur noch für bekloppt und ist sicher nicht die Zielgruppe. Jene aber sitzt eh vorm Fernseher und surft nicht zur Primetime auf Blogs…
Marketinggewinn: -100%
Mai 16th, 2007 @ 08:47
[...] “The people you are after are the people you depend on. We buy your records, we attend your shows, we watch your movies while you sleep. Do NOT fuck with us.” (aus Fight Club). Inzwischen wird sogar schon im englischen Wikipedia-Artikel rumeditiert. [?] [...]
Mai 16th, 2007 @ 11:02
Ich habe mir mal erlaubt, den Nachtrag vom 15.Mai hier zu zitieren:
http://www.greensmilies.com/2007/05/12/atze-schroeder-gegen-das-internet/
Hoffe das ist in ordnung?
Mai 16th, 2007 @ 14:12
Atze Schröder heißt mit bürgerlichem Namen……
Wie der Komiker Atze Schröder mit bürgerlichem Namen heißt, hat mich noch nie wirklich interessiert. Bis heute. Da habe ich auf heise.de den Artikel “Atze Schröder gegen Wikipedia” gelesen: Will der Komiker dem Inhaber d…
Mai 16th, 2007 @ 18:14
Interessant, dass Atzes Haus- & Hof-Sender RTL seinen Namen so ungehemmt nennt – siehe:
http://www.rtl.de/tv/tv_allesatze.php
http://www.rtl.de/comedy/comedy_allesatze.php
Mai 16th, 2007 @ 20:09
Peinlich. Vielleicht hätte sich Herr “Schröder” mal des Wahlspruchs des Kollegen Nuhr besinnen sollen: “Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten…”
Aber dabei passt sein Geburtsname doch so viel besser zu Perücke und Brille als der Atze. Nojo.
Mai 16th, 2007 @ 23:47
Liebe Atze Schröder ……
… herzlichen Glückwunsch, du hast es geschafft: Keinen anderen realen Namen eines Künstlers habe ich dermaßen oft in meinem Leben wahrgenommen wie deinen. Zahlreiche Weblogs berichten darüber, in der deutschen Wikipedia findet man ihn in der His…
Mai 17th, 2007 @ 09:48
Also mal ehrlich, das ist doch wirklich ein schlechter Schertz – in beiderlei Hinsicht. Mich wundert allerdings, dass kaum jemandem auffällt, dass es den Klägern evtl. gar nicht um die Sache geht.
Böse Zungen könnten schließlich unterstellen, dass Atzes Stern momentan so arg im Untergehen begriffen ist, dass er dringend ein wenig Öffentlichkeit braucht. Die hat er damit ja offenbar erhalten…
Mai 17th, 2007 @ 11:57
[...] Literatur zum Thema gibts hier : Blog von Arne Klempert, heise online, spiegel online [...]
Mai 17th, 2007 @ 16:46
Ich muß zugeben, bislang kaum etwas von “Atze Schröder” gehört zu haben. Nun habe ich in zwei Minuten seine Geburtsnamen ausfindig gemacht und muß den Mann mindestens für etwas wunderlich halten. So kann der Schuß nach hinten losgehen.
Mai 18th, 2007 @ 19:31
Von der Kanzlei Schertz ist glaube ich auch schon der Parteibuch-Blogger abgemahnt worden (ich vermute, dass es die gleiche Kanzlei ist). Ich schlage Dir vor, einfach mal zu Marcel vom Parteibuch Kontakt aufzunehmen. Den interessiert diese Angelegenheit vielleicht. Der hat mit Schertz auch schon eine Menge Ärger gehabt. Ich glaube, dass Marcel von Schertz insgesamt 3 mal (!) abgemahnt wurde.
1. Abmahnung Schertz – 24. Januar 2007
2. Abmahnung Schertz – 26.01.2007
3. Abmahnung Schertz – 27.1.2007
Gruß
Mai 18th, 2007 @ 22:59
[...] & kleines Zitat: recentchanges.de ach wie gut dass niemand [...]
Mai 22nd, 2007 @ 19:44
[...] des Eigentümers erfahren. Das ist nur bedingt interessant. Aber wenn einer Wikimedia auf Unterlassung der Nennung des Realnamens verklagt, dann ist sogar bei mir die Neugier geweckt. Ansonsten hat sich [...]
Mai 23rd, 2007 @ 15:39
“Herr” Schröder! Der denkt wohl ihm gehört die Welt.Dabei soll er doch mal darüber nachdenken,wer ihm denn den Lebensunterhalt bezahlt? Das sind doch die Leute,gegen die er jetzt klagt. Er sollte froh sein,das er überhaupt noch als komisch angesehen wird,wenn solch einen Blödsinn von ihm hört. “Herr” Schröder gehört in die selbe Spalte von nicht komischen Menschen,wie der Herr Raab!
Mai 24th, 2007 @ 16:29
[...] ist Mein Parteibuch, ob die INSM nun auch noch den Scherz drauf hat, dem Wikimedia Deutschland e.V. jetzt noch eine Rechnung zu schicken. [Trackback URI] [...]
Mai 24th, 2007 @ 16:37
[...] von Wikimedia Deutschland e.V., ist tatsächlich von Atze Schröder verklagt worden und hat seine Sicht der Sach- und Rechtslage wunderbar zusammengefasst. “Denkste! Keine Verhandlung. Klage zurückgezogen. Ende. Aus. – [...]
Mai 30th, 2007 @ 21:48
[...] Update: http://recentchanges.de/blog/2007/05/ach-wie-gut-dass-niemand-weiss/ [...]
Juni 4th, 2007 @ 13:26
Zur Denkweise der Anwälte von “Atze Schröder” gibt’s nun auch einen Boo bei Boocompany:
“Es wird einfach alles berichtet, was einem in den Kram passt. Vor einer solchen Praxis ist nur noch die Rechtsprechung der Kammer und anderer deutscher Gerichte, die den Persönlichkeitsrechten Dritter, hier dem Kläger, das notwendige Gehör verschaffen.”
Juni 4th, 2007 @ 20:58
[...] hochsterilisiert zu werden , weil er den Arne Klempert von Wikimedia geärgert die Zeit geklaut hat und der ix wissen wollte ob eine Googlebomb noch funktioniert. Ich sage ausdrücklich und [...]
Juni 19th, 2007 @ 17:22
Ist ja der Oberhammer, was ist’n der Atze für ein Spießer? Tut immer so locker als wäre er der ultracoolste Hecht im Teich, dabei ist er anscheinend nichts weiter als ‘ne Schmierwurst, tzzz… Atze, du bist raus!
Juli 23rd, 2007 @ 16:20
[...] weil in dem Artikel über ihn sein Realname stand … die ganze Geschichte im Weblog des Wikimedia-Geschäftsführers Arne Klempert. Jetzt steht der bürgerliche Name von Atze Schröder eben nicht mehr in [...]
Juli 26th, 2007 @ 23:20
Hab mich köstlich amüsiert über diesen Vorfall. Naja vielleicht sollt mal jeder seine Meinung darüber im Gästebuch auf “atzes” homepage verwegigen. Hm wenn er das löscht, ist das gegen die Meinungsfreiheit oder hat er da Hausrecht?? Auf jeden fall ein grund für eine Klage ;-))))))
Wie dem auch sei. Vor dem Hochmut oder wars nach? kommt der Fall.
September 14th, 2007 @ 23:46
Ich habe mich gestern über dieses Thema mit meinen Freund Hubertus unterhalten der hat sich über das Hickhack um den Namen von Atze Schröder echt fast weggelacht er bekam so einen heftigen Hustenanfall davon das wir unseren Arzt Dr H.Albers anrufen mussten! Na ja es ist der Ärger nicht wert oder
schöne grüsse aus Emsdetten ;-)
MfG
El Rolfo
September 15th, 2007 @ 15:30
ich find das so witzig…die Wortmarke”atze schröder”hat ja den inhaber gewechselt.”atze schröder”gehört jetzt atze schröder.wie gut, dass trotzdem der voriger inhaber auch namentlich erwähnt wird.
dumm gelaufen!!!
September 15th, 2007 @ 15:36
abgesehen davon, hätte er ja ganz schön viel zutun, um alle zu verklagen die seinen “REALNAME”im netz veröffentlichen
Dezember 23rd, 2007 @ 17:51
Guckt euch doch mal “Alles Atze” auf DVD an… Zu Beginn der Folgen wird sein realer Name genannt (Drehbuchautor oder was auch immer).
Januar 20th, 2008 @ 03:02
[...] den bürgerlichen Namen von Atze Schröder entfernt, als Begründung zitiere ich mal den Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland e.V: Nachtrag (15. Mai 2007): Wie vielleicht einige von Euch bemerkt haben, entferne ich Kommentare [...]
Februar 8th, 2008 @ 22:00
Als nächstes könnte Atze eine bekannte Filmdatenbank verklagen, das steht sein bürgerlicher Name auch drin.
Oktober 8th, 2008 @ 14:15
[...] In diesem Monat sind seine Dates fast alle ausverkauft. Das bedeutet, auch wenn er auf wirklich billige Methoden zur Publicity-Generierung zurückgreifen muss – er kommt bei den Leuten [...]
Oktober 9th, 2008 @ 20:20
[...] Posse um den deutschen Prollkomiker ist ja sicher hinlänglich [...]
Oktober 9th, 2008 @ 22:19
[...] Posse um den deutschen Prollkomiker ist ja sicher hinlänglich [...]
Oktober 11th, 2008 @ 23:37
[...] warum es unklug sein kann, den falschen abzumahnen – atze schröder ./. arne klempert [...]
November 15th, 2008 @ 22:48
Endlich! Wikipedia gesperrt!…
Juchhu! Per einstweiliger Verfügung hat ein Mitglied der Linken Wikipedia abschalten lassen!
Ne, oder? Bei Wikipedia.de steht aktuell folgender Text:
Mit einstweiliger Verfügung des Landgerichts Lübeck vom 13. November 2008, erwirkt durch Lutz…
November 16th, 2008 @ 18:06
[...] Wikimedia Deutschland are going to file a counter motion tomorrow but it may still take some time before things return to normal. This is not the first time Wikimedia Deutschland have been targetted by legal action. Hubertus Albers a.k.a Atze Schröder last year unsuccessfully intimidated took legal action against then CEO Arne Klempers. [...]
März 28th, 2009 @ 11:07
[...] Posse um den deutschen Prollkomiker ist ja sicher hinlänglich [...]
April 28th, 2009 @ 00:07
nein danke, alles atze schau ich mir bei gott nicht an, der typ ist vorhin schon für mich gestorben und jetzt erst recht.
ein recht nettes update: der gute hat den eintrag im markenregister streichen lassen. das dumme dabei: unter frühere besitzer steht noch immer sein name drinnen ;)
Mai 19th, 2009 @ 22:31
Atze …. du bist ätzend …
mit solchen dingern bestimmt !
wenn du so banane bist verkörpere bitte nicht den “proll aus dem pott” …
denn selbst ein “pott-proll” ist lässiger .
tip :
http://www.imdb.com/name/nm0775641/
kannste auch direkt verklagen …
am besten direkt “Timothy John Berners-Lee” ….
der hat das verteufelte internet erfunden … ohne ihn könntest du nur die zeitungen und die tratschenden “waschweiber” auf dem marktplatz verklagen .
ICH als echter “pottheini” schäme mich für dich der nur so tut als käme er von hier .
Atze …. ich dachte du bist cool …. hab mich echt getäuscht .
“schön’ gruß aus gelsenkirchen”
November 10th, 2009 @ 17:18
Ich finde das Verhalten mancher Prominez auch albern.
Dezember 23rd, 2009 @ 10:23
[...] Firmen, ob sie lieber einen kritischen Bericht hinnehmen und nicht abmahnen oder ob sie nach der Abmahnung die Netzgemeinde gegen sich aufgebracht [...]
Oktober 31st, 2010 @ 01:18
Der, dessen Name nicht ausgesprochen werden darf, hat 1993 die Bezeichnung “Proll” als Marke schützen lassen. Wurde aber 2004 gelöscht.
November 9th, 2010 @ 22:33
Ist es denn so schlimm als “Hubertus Albers” in Emsdetten geboren worden zu sein. Wenn die H arme Hebamme geahnt hätte, daß sie da einen Comedian mit Künstlernamen “Atze Schröder” ans Licht der Welt bringt, hätte sie ihn vermutlich zurückgeschoben….
November 11th, 2010 @ 01:11
Und gerade ich noch ein ganz privates Photo von Hubertus Albers gefunden, wo er ohne die Maskerade des “Atze Schröder” abgelichtet wurde. Wenn ich mir vorstelle, was sein Maskenbildner wohl alles aus der Frau Merkel machen könnte. Der Kerl scheint echt Talent zu haben….
[Link entfernt, akl]
April 15th, 2011 @ 21:04
Hallo. Also ganz so einfach ist es natürlich nicht:
“Man kann nicht jemanden verklagen der nichts damit zu tun hat.”
Grundsätzlich steht dem Opfer ein Unterlassungsanspruch gegenüber den Personen zu, die den Namen bewusst zum Nachteil des Geschädigten veröffentlicht haben. Dies betrifft zwar nicht den Geschäftsführer von Wikimedia, jedoch können diesbezügliche Nutzer verklagt werden. Da man davon ausgehen kann, das “normale” Benutzer nicht über das finanzielle Budget eines Atze Schröders verfügen, kann eine einstweilige Verfügung und ein Unterlassungsanspruch zumindest in Artikelpassagen geltend gemacht werden. Dies wäre dann auch mit erheblichen Kosten für den Beschuldigten verbunden, wenn nachzuweisen ist, das dieser vorsätzlich gehandelt hat.
Außerdem werden in Wikipedia oft genug z. B. auch in Konfliktsituationen echte Namen von Benutzer veröffentlicht, um sie öffentlich zu blamieren. Dies ist rechtlich untersagt und wird mit größer Wahrscheinlichkeit – zumindest nicht für Wikipedia, aber für den Beschuldigten nicht gut aus gehen.
Gruß (Jura-Student)
Oktober 19th, 2011 @ 17:02
Es ist interessant ist, dass die Marke “Atze Schröder” 2007 beim Marken- und Patentamt (https://dpinfo.dpma.de/protect/mar.html) umgeschrieben wurde und deren Inhaber nun Atze Schröder ist. Erstaunlich, dass das Amt bei einer solchen Maskerade mitmacht. Aber es bringt natürlich wenig, da jeder auf der Homepage des Marken- und Patentamts die Registerauskunft vor der Umschreibung einsehen kann – dann kannjeder den wahren Namen (bzw. den Markeninhaber) von Atze Schröder sehen.
Erstaunlich welche Anstrengungen da betrieben werden den bürgerlichen Namen zu verschleiern, wo doch klar sein müsste, dass so etwas in unserer heutigen, digitalen Zeit nicht möglich ist…
Aber irgendwie müssen ja diese geldgierigen Anwälte beschäftigt werden…
Januar 31st, 2012 @ 12:30
Es liegt nicht an den Rechtsanwälten. Diese handeln nur im Auftrag des jeweiligen Mandanten.
Januar 31st, 2012 @ 13:04
@Rechtsanwalt: Entschuldigung, aber gute Anwälte beraten ihre Kunden ordentlich, damit am Ende nicht sowas dabei herauskommt.